Unicon-Stiftung

Die Rolle von Elia

In jedem Zeitalter mußte ein Gottgesandter kommen, um die Menschen zu lehren, ihren Herrn zu suchen, zu beten, Ihm Verehrung darzubringen, Ihn zu fühlen, zu schauen, zu hören und zu deuten. In dieser Zeit ist Elia gekommen, den Weg zu bereiten, damit der menschliche Geist die Gegenwart und die Offenbarung des Heiligen Geistes empfangen könnte.
In Wahrheit sage Ich euch: Elia war immer zuerst da. Bevor der Mensch den Planeten bewohnte, kam Elia, um die Umwelt geistig vorzubereiten; um alle Bereiche eurer Wohnstätte mit geistiger Kraft zu durchdringen; um diesen Planeten nicht nur in ein irdisches Paradies zu verwandeln, sondern in ein Heiligtum für den Geist, damit der Mensch sich nicht nur vor der Natur verbeugt, um sie anzubeten, sondern damit er durch die Natur die Gegenwart Seines Gottes entdecken sollte. Schon bevor ihr kamt, war Elia dagewesen. Warum? Weil der Vater wollte, daß Seine Stimme von den ersten bis zu den letzten Bewohnern erkannt würde. Und wahrlich, die Ersten hörten Mich, und wenn sie Mich nicht in all Meinem Glanze sahen und auch Meinen Heiligen Geist nicht in irgendeiner symbolischen Form schauten, so wußten sie doch, daß Ich Geist war, und sie fühlten Meine Gegenwart. Sie wußten, daß Ich sie betrachtete, ihnen all das Gute gewährte und sie heimsuchte und tadelte wegen allem Bösen.
Doch damit ihr von der Existenz Elias Zeugnis haben könntet, ließ Ich ihn in der Ersten Zeit Mensch werden, damit er von sich und Seinem Vater zeugen könnte, und wahrlich, er war ein außergewöhnlicher Geist, der die Menschheit überraschte und die Menschen wegen seiner Kundgaben, seiner Taten und seiner Worte in Erstaunen setzte …
Elia erhob sich als Prophet und machte Prophetien, die sich bald erfüllten und welche eben jene Zeugen, die sie hörten, in Erfüllung gehen sahen. Und er machte auch Prophetien auf lange Sicht, welche die neuen Generationen bezeugten …
Er sollte vor dem Messias kommen, um die Wege vorzubereiten und die Menschen aus ihrer Lethargie aufzurütteln, um die Hoffnungen auf Jenen zu beleben, Den sie Tag um Tag, von Generation zu Generation, von Vätern zu den Kindern mit so viel Liebe erwarteten: Die Ankunft des Meisters, des Messias. Ich veranlaßte, daß Elia in Wahrheit und im Geiste im Täufer war, dem Wegbereiter, jenem, der euch sagte: 'Bereitet euch zu, tut Buße und betet, denn das Himmelreich ist nahe.' Und das Volk, das den Prophetien des Täufers glaubte, das vor seinem Worte Furcht empfand, widmete sich dem Fasten und dem Gebet, läuterte seinen Geist und sein Herz, und in ihnen fühlte es die Nähe der Frohen Botschaft, die Nähe des Reiches des Meisters. (BdWL 5, S. 18-19)